Musik im Ruhestand

Hi, mein Name ist Till Simon von der Music School. Was bedeutet das eigentlich, im Alter ein Instrument zu lernen? Alter heißt in unserem Fall vielleicht sogar Pension, Rente, Privatier-Dasein. Wenn man quasi aus seinem aktiven Job rausgeht, kann es tatsächlich eine sehr schöne Sache sein, wenn man sich eines neuen Projektes quasi annimmt.

Und dieses Projekt kann sein Klavier, Gitarre, Schlagzeug. Erleben wir tatsächlich häufiger. Und das Schöne daran ist, wir haben sehr viel Erfahrung damit mittlerweile und können sagen, dass sich da sehr viele positive Effekte ergeben.

Und zwar, das neue Lernen soll Demenz vorbeugen, also was Neues lernen im Sinne dessen, was man natürlich vorher noch nicht gemacht hat, was einem quasi aus dem Lameng einfach so gelingt, das ist es dann ja halt nicht mehr. Erstmal. Zweitens ist natürlich auch die Art und Weise, Erfolgserlebnisse zu haben. Im Bereich Musik, im Bereich Klangerzeugung, wenn man davor sitzt vor dem Klavier oder vor der Gitarre und einfach diesen Klangfügel oder sowas. Das sind ganz eigene Erfolgserlebnisse.

Die sind kaum fassbar erstmal, aber man kriegt das wirklich sehr gut mit. Und dann ist natürlich auch die Frustrationstoleranz wundervoll, weil man muss natürlich dann durch das Lernen feststellen, dass man nicht immer alles gleich sofort beherrscht und dass man auch ein bisschen was tun muss. Wir erleben das wirklich relativ häufig und mit sehr vielen positiven Effekten, weil in dem Moment, wo es dann gelingt, und das ist ja das, was wir ja auch aus dem Berufsleben ja immer wieder mitkriegen, Menschen, die jahrelang irgendwo arbeiten und jahrelang tolle Projekte oder einen tollen Job machen, wissen ja einfach irgendwann ganz genau, wie es geht und haben dann kaum noch Frustration.

Und das ist okay. Also klar, super. Ist ja hoch erfreulich. Aber das gibt es natürlich auch im Bereich Musik, dass man dann irgendwann einfach den Punkt hat, wo man sagt, das ist mir jetzt gelungen und das ist sehr schön. Das macht sehr viel Spaß. So, ich denke mal, man kann das jetzt, wenn man jetzt irgendwie googelt oder sowas, relativ schnell herausfinden, was alles Schönes passieren kann mit dem Gehirn und mit dem sozialen Umfeld und sowas.

Das kann man schon sehen. Wir haben natürlich auch tolle Partner für solche Geschichten wie zum Beispiel das Klavierhaus Helmich, wo man Klaviere mieten kann, wenn man sich noch nicht sofort für ein Klavier direkt entscheiden möchte, also direkt kaufen möchte. Wir haben natürlich auch, habe ich hier schon mal ein Reel drüber gemacht, Einsteigerinstrumente im Allgemeinen, was Gitarren betrifft und auch was Schlagzeug betrifft, das empfehlen wir auch gerne, da sind wir auch gerne dabei und sagen, guck dir mal folgendes an. Ich sage auch immer, schick mir einen Link für die Kleinanzeigen, wenn du da was gefunden hast, dann kann ich mal ihm Daumen geben, ist das ein gutes Angebot oder nicht. Da sind wir relativ flexibel. Also, wenn ihr euch überlegt habt, irgendwann mal ein Instrument anzufangen, ja, schaut es euch an. Kann nicht viel passieren, außer, dass es schön ist. Alles klar, ruft mich an, meldet mir, schreibt mir, egal wie, mit DM.

Ihr wisst schon, wie es geht. Brauche ich euch nicht erklären. Alles klar. Macht's gut. 

Transkript aus dem Reel Info Veranstaltung am 28.06.2026

Hi, mein Name ist Till Simon, Head of Music School. Wir haben wieder einen Tag der offenen Tür. Am 28. Juni, also gar nicht lange mehr hin. Das heißt, wir fangen an im KASCH und haben dort eine Infoveranstaltung, wo ihr uns Fragen stellen könnt. Da sind ein paar Kollegen von uns da und die werden dann einfach mal sagen, hey, das machen wir, das wollen wir von euch, das wollt ihr von uns und all diese ganzen Geschichten, die man sich so gegenseitig fragen würde, weil man sich nicht so genau sicher ist, wie läuft das eigentlich alles. Und das machen wir da. Das heißt, am 28.06. um 11 Uhr, das könnt ihr hier gleich nachlesen, hier oben da steht es jetzt, 28.06. Das ist ein Sonntag, vor dem Mittagessen. Und dann ab 13.00 Uhr wollen wir ganz gerne rüberwechseln in die Music School, in die Oberenstraße 3, um dort dann eben halt einfach ein Get-Together zu machen, wie man heutzutage so schön sagt. Das heißt also, wir wollen ein bisschen mit den Schülern so musizieren. Das heißt, es ist nicht ganz so öffentlich. Also für die Leute, die da sind und für die Schüler, die da sind, machen wir einfach ein bisschen Musik. Und haben die Räume offen, die Schule offen und man kann sich das alles angucken, wie wir das hier so machen. Und für Interessierte, die da mal reinschauen wollen, wie das hier also inhäusig so aussieht und wie wir so arbeiten und wie die Räume so sind, können da mal eben kurz reinschnuppern und einfach mal das offene Haus von innen betrachten. Kommt gerne rum, habt keine Sorge, dass wir irgendwie beißen oder sowas, das ist alles soweit in Ordnung. Wir haben einfach den blauen Saal im Kasch extra für diese Veranstaltung gemietet, damit ihr wisst, wohin. Das ist relativ klar, wo man da hin muss und so. Das war so unser Plan, dass wir einfach sagen, ihr wisst, was das mit dem blauen Saal ist. Also einfach nach oben in erster Stock im Kasch und da sind wir dann einfach. Da steht ein Klavier, da stehen so Leute, da stehen wahrscheinlich sogar noch andere Instrumente. Und einfach mal gucken, wie es so läuft. Und dann sind auch wir da. Und dann laufen wir alle Mann, alle Frau rüber zur Oberstraße 3, um dort eben halt den Tag der offenen Tür zu gestalten und mit euch den zusammen zu machen. Also, kommt rum. Bis dann. Tschüss. 

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